besser: wissen bietet einen Literaturzirkel für geübte Leser an. Vier mal pro Semester trifft sich die kleine Runde von maximal zwölf Personen und diskutiert über ein Werk, das jeder zuvor gelesen hat. Besprochen werden anspruchsvolle Bücher und nicht nur Neuerscheinungen.

Warum ist ein Buch gut oder schlecht? Was ist das Besondere daran? Was haben andere Leser darin entdeckt?

 

 

"Lesen und Reden" - Literaturzirkel

Diskussion über Romane und Theaterstücke
Moderation: Dr. Cornelia Steffahn
4 x 90 Minuten = 42 Euro
dienstags (alle vier bis sechs Wochen)
18.30 - 20 Uhr, Breite Straße 75
7. September, 5. Oktober, 23. November 2010 und
11. Januar 2011



erster Termin: "Doktor Faustus" von Thomas Mann
zweiter Termin: "Rabenliebe" von Peter Wawerzinek

 

 


Literarischer Salon

besser: wissen lädt im Frühjahr und im Herbst zum Literarischen Salon ein. Menschen, die etwas zu sagen haben, gestalten dann den Abend (immer ein Freitag und immer um 19.30 Uhr).

Der Hamburger Zauberer Christian Knudsen war am 25. Juni zu Gast in unserem Salon. Die Zuschauer erlebten ein Miteinander von Zauberei und Literatur, eben das geistreiche Spiel mit dem Schein. Christian Knudsen setzte auf feine Effekte und suchte den Zauber im Verborgenen.

Am 25. September 2009 setzte der Schauspieler Jan Becker den Monolog eines Mannes in Szene, der ein recht ambivalentes Verhältnis zu seinem Instrument und damit zu seinem Beruf und zu seinem Leben aufgebaut hat. Der Mann spielt Kontrabass - das klobige Instrument, das in keinem Orchester fehlen darf, aber selten zu Ehren kommt. Es wurde ein beeindruckender szenischer Abend, tragisch-komisch und anrührend. Jan Becker war von 2005 bis 2007 am Theater Lübeck engagiert. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Die Kunsthistorikerin und langjährige Leiterin des Behnhauses Dr. Brigitte Heise hat am 8. Mai 2009 den Salon gestaltet. Sie sprach über Märchen und Erzählungen für Erwachsene von Johann Carl Musäus (1735-1787). Brigitte Heise ist eine begnadete Erzählerin, der es gelang, diesen Schriftsteller aus dem Umkreis Goethes in Weimar lebendig werden zu lassen.

Der Regisseur und Schauspieler Klaus Hemmerle war am 28. November 2008 zu Gast im Salon. Der Wahl-Stuttgarter diskutierte mit seinem Publikum fröhlich und fundiert über seine Inszenierung der "Minna von Barnhelm" am Theater Lübeck, sprach über modernes Regietheater und werkgerechtes Inszenieren.

Am 9. Mai 2008 konnten wir Andrea Jeska für den Salon gewinnen. Die Schriftstellerin und Journalistin las aus ihren Büchern "Als der Inkosi tanzen lernte" und "Tschetscheniens vergessene Kinder". Auf die wiederholte Frage, warum sie in gefährliche Länder reise, immer wieder sich und damit auch ihre Familie gefährde, antwortete sie: "Ich bin Journalistin. Bei mir kam irgendwann der Punkt, wo ich mich nicht mehr umdrehen und wegschauen konnte."